6. Bürgercafé - Vereinte Bürgerliste Naumburg, Bad Kösen und angeschlossene Gemeinden

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Bürgercafe
  
Ehrenamtliche äußern ihre Wünsche – Bericht des 6. Bürgercafés

Am 23.01.2019 fand im Bistro "Linie A" in Naumburg das 6. Bürgercafé der Vereinten Bürgerliste Naumburg statt. Die von Dr. Roswitha Leich und Kirsten Wilke moderierte Veranstaltung zum Thema: „Ehrenamt“ war gut besucht.
Der Einladung waren Mitglieder des THW, der freiwilligen Feuerwehr, der evangelischen Kirche, des Bürgervereins, der Flüchtlingshilfe, des Theatervereins, der Landfrauen , des Umweltvereins, der "grünen Damen", der Notfallseelsorge, des Imkervereins Bad Kösen, Lesepaten des Bürgervereins sowie interessierte Bürger gefolgt.

Die sehr offenen Diskussionsbeiträge der Ehrenamtlichen deckten verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten auf:

  
  • es müsste in der Stadtverwaltung einen Ansprechpartner für die Ehrenamtlichen geben, der Interessenvertreter und Koordinator sein könnte.

  • Es müsste auch kommunale Haushaltsmittel zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit geben.

  • Es wäre schön, wenn Räumlichkeiten bereitgestellt werden.

  • Die ehrenamtlich Tätigen wünschen sich mehr Anerkennung von der Bevölkerung und auch der Politik.

  • Konkret sei der Zustand der Feuerwehrwachen und der Technik der Feuerwehren in den Ortsteilen sei viel zu schlecht, um junge Menschen für die freiwillige Feuerwehr zu begeistern.





  • Bemängelt wurde auch, dass es im sozialen Bereich keine gute Vernetzung der zahlreichen Aktivitäten gibt, wodurch Wirkung und Effektivität sänken. Einer Einladung zur letzten Sozialkonferenz im Burgenlandkreis seien leider weder Mitarbeiter der Stadtverwaltung noch Mitglieder des Gemeinderates nachgekommen. Dort wären gute Möglichkeiten zur Vernetzung gewesen.

  • Gewünscht wurde auch eine Anerkennung für die Arbeitgeber, die großzügig bei der Freistellung von Mitarbeitern für ehrenamtliche Aktivitäten sind.

  • Schön wäre, wenn die öffentliche Hand mit gutem Beispiel voran ginge und großzügig ehrenamtlich tätige Mitarbeiter freistellen würde.  

  • Die anwesenden Lesepaten und Menschen von der Migrationshilfe berichteten auch über die persönliche Bereicherung, die solch eine Tätigkeit bringt.



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